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"In unserer verschmutzten Umwelt
wird die Luft langsam sichtbar."
- Norman Mailer
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"Umweltkrankheiten kommen selten allein"

Es gibt Studien, die zeigen, dass MCS oft von Kombinationen mit anderen Umwelterkrankungen wie CFS und Fibromyalgie begleitet wird. Nur haben alle diese Krankheiten eines gemeinsam: Sie sind schwer zu diagnostizieren und in der Schulmedizin kaum bekannt.

Fibromyalgie:
Die Fibromyalgie ist eine chronische, nicht-entzündliche Schmerzerkrankung. Begleitet von zusätzlichen Symptomen wie Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen, schmerzhaften Druckpunkten, Empfindungsstörungen wie Brennen oder Kribbeln in den Extremitäten, Kopfschmerzen, Allergien, Konzentrationsstörungen u.v.m. Trotz der Gelenks- und Muskelschmerzen sind keine Entzündungsherde feststellbar. Nur mit einer Ausschlussdiagnose ist es möglich, eine Fibromyalgie zu diagnostizieren.

CFS: Chronisches Müdigkeitssyndrom
Als CFS wird eine schwere Abgeschlagenheit mit geistiger und körperlicher Erschöpfung bezeichnet. Hinzu kommen noch andere Symptome wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, nicht erholsamer Schlaf u.v.m. Neuesten Studien zufolge soll ein Gen-Defekt verantwortlich sein, bei dem die weißen Blutkörperchen deutliche Veränderungen aufweisen. CFS kommt relativ schnell, im Gegensatz zur Fibromyalgie, die sich schleichend über viele Jahre sich bilden kann.
Therapien gibt es nach wie vor keine. Empfohlen wird, so gut wie keine Anstrengungen zu unternehmen, da diese den Gesundheitszustand noch weiter verschlechtern.

SBS (Sick Building Syndrom):
Wer MCS hat, leidet auch gleichzeitig an SBS. Die gebäudebezogene Krankheit bezieht sich vor allem auf die gesundheitsschädlichen Ausdünstungen von Baumaterialien und Inneneinrichtungen. Dazu gehören Dämmmaterialien, Gifte in Möbelstücken, Boden- und Teppichkleber, Lack- und Wandfarben etc.. Auch Klimaanlagen zählen zu den Verursachern von SBS. Durch schlecht gewartete Filtersystemen können Keime und Sporen sich ungehindert im Innenraum ausströmen. Die Symptome sind denen von MCS ziemlich ident, wer nicht schnell genug handelt, wird unweigerlich eine chemische Sensibilität entwickeln.

Elektrosensibilität:
Auch die Sensibilität auf Elektrosmog ist steigend. Dabei entwickeln sich unterschiedliche Symptome wie Schlafstörungen, Nervosität, Erschöpfungszustände, depressive Verstimmung, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Blutdruckschwankungen, Schwindel und auch Tinnitus. Da nach wie vor vorgelegte Studien zur Elektrosensibilität nicht anerkannt werden, ist man auf sich selbst gestellt. Reduktion der Stromquellen klingt wohl leichter, als es sein mag... vor allem, wenn man darunter leidet.

Andere Erkrankungen:
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, ADHS u.v.m. So ziemlich jede neurodegenerative Erkrankung kann ihren Ursprung in Schwermetallen und Schadstoffen haben. Untersuchungen im Gehirn, z.T. erst nach dem Ableben möglich, zeigen dabei sehr hohe Quecksilberwerte, wie z.B. verursacht durch Zahnfüllungen.
Auch Krebs entwickelt sich meist durch den ständigen Kontakt mit Giftstoffen. Gerade bei Krebs und gesundheitsbedenklichen Berufen lässt sich immer wieder ein Zusammenhang finden. Jeder Körper reagiert anders, der eine bekommt eine Empfindlichkeitsstörung, der andere gleich Krebs. Das ist meist nur eine Frage der Zeit ...

Waren es früher die Seuchen, Pest, Cholera, Lepra oder Typhus, die dem Menschen zusetzten, so sind es heute die zigtausend chemischen Substanzen, die im Umlauf sind. Gerade Menschen mit jahrelangen Erkrankungen ohne ärztlichen Resultaten sollten Schwermetalle und Schadstoffe in ihrem Umfeld auf jeden Fall in Betracht ziehen.